1852: Der Aberglaube als weltgeschichtliche Macht. Vortrag im wissenschaftlichen Verein am 14. Februar 1852

1852: Der Aberglaube als weltgeschichtliche Macht. Vortrag im wissenschaftlichen Verein am 14. Februar 1852

1852: Der Aberglaube als weltgeschichtliche Macht. Vortrag im wissenschaftlichen Verein am 14. Februar 1852

 Autor: Raupach, Ernst Benjamin Salomo  Kategorie: Allg. Sachbuch  Band: 0045  Veröffentlicht: 2026  Co-Publisher: Hirschmann, Claudine
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Neuausgabe. Aus dem Inhalt: „Wenn ich mir vorgenommen habe, den Aberglauben als eine welthistorische Potenz darzustellen, das heißt als eine Macht, die, in der geistigen Natur des Menschen gegründet, immerwährenden Einfluss auf die Entwicklung der Menschheit ausgeübt hat, so fragt es sich zuerst: Was ist Aberglaube? Ich werde diese Frage auf einem kleinen Umweg zu beantworten suchen.
Unleugbar liegt im menschlichen Gemüt eine Ahnung der Verwandtschaft mit einer übersinnlichen Welt. Aus dieser Ahnung entspringt die Sehnsucht nach der Erkenntnis dieser Welt und der Befreundung mit ihr, mit anderen Worten: Der Glaube, der ja nichts anderes ist, als eine Anschauung des Übersinnlichen, der Glaube ist ein Bedürfnis des menschlichen Gemüts. Welche Anschauung der übersinnlichen Welt, das heißt, welcher Glaube aus diesem Bestreben hervorgeht, ist vom größten Einfluss auf das Seelen- und daher auch reale Leben des Menschen. Darum stelle ich die Frage auf: Welches musste die erste Anschauung des Übersinnlichen in der Menschheit sein?…“

1852: Der Aberglaube als weltgeschichtliche Macht. Vortrag im wissenschaftlichen Verein am 14. Februar 1852

Literatur des 18./19. Jahrhunderts: transkribiert, überarbeitet, ergänzt und bebildert

Historisches Bucharchiv
Claudine Hirschmann
An der Schanz 2, 50735 Köln, D
E-Mail: red37(at)chirlek.de

Erscheinungsort
gerik CHIRLEK
Medienstadt Leipzig

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